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Wir stellen vor: Bernhard Schoppmann
Der Bildhauer hält "Zwiesprache mit dem Stein" und fertigt phantasievolle Sandsteinobjekte. Mehr dazu im nachstehenden Zeitungsartikel:
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Pressebericht Landes-Zeitung vom 25.9.2007:
Zwei Künstler einig: "Wir müssen starke Effekte erzielen"
Noch bis Freitag: Expressive Kunst in der Fleischerei Viehmann / Troeder und Schoppmann zeigen Gemeinschafts-Schau
Bückeburg (mig). Mit der ehemaligen Fleischhandlung Viehmann (Lange Straße 4) haben sich Rolf Heinrich Troeder und Bernhard Schoppmann einen ungewöhnlichen Ort für ihre Werke ausgesucht. Wo früher jede Menge Schweinehälften und Rinderrippen hingen, sind noch bis zum kommenden Freitag, den 28. September, phantasievolle Sandsteinobjekte und großformatige Acrylarbeiten zu sehen.
Die beiden Künstler Rolf Heinrich Troeder (l.) Bernhard Schoppmann inmitten ausgewählter Werke. Foto: mig
Einfache Kost bieten die beiden Künstler in den Räumen der Fleischerei aber nicht. "Wir haben uns auf den Raum eingelassen, einige Werke habe ich auch ganz konkret danach ausgesucht", sagt Rolf Heinrich Troeder, während er auf eine blutrote Leinwand deutet. Aber nicht nur mit ihrer Kunst, auch mit der Lichtführung und theatralischer Musik versuchen Troeder und Schoppmann den "Raum zu transzendieren", wie sie selber sagen.
"Wir müssen starke Effekte erzielen, die Werke müssen hier eine starke Ausstrahlung haben", sagt Troeder, der seine abstrakt-expressiven Arbeiten in der Tradition der informellen Malerei und der Avantgarde der 50er und 60er Jahre sieht. "Der Chef bin nicht ich, sondern das Gemälde. Wir treten immer wieder in Verhandlungen - in ein Gespräch mit Farbe", beschreibt er den Schaffensprozeß, der Monate dauern kann.
Auch für Bernhard Schoppmann ist das Kunstschaffen ein langer Prozess. "Das ist ein Kampf mit dem Material, ich habe Ehrfurcht vor dem Stein", macht der Bückeburger deutlich. Seine gegenständlichen Plastiken erinnern mal an Schlaufen dann wieder an natürliche Fundstücke.
Schoppmann: "Ich halte Zwiesprache mit dem Stein, was ich wegnehme und was ich lasse,ändert sich immer wieder". Die gemeinsame Ausstellung in der früheren Fleischhandlung bewerten beide Künstler als großen Erfolg. Den: "Unsere Arbeiten befruchten einander", betonen die beiden.
Während es für Schoppmann die erste Ausstellung ist, hat Troeder sogar schon an der Biennale in Venedig teilgenommen.
Ob in der ehemaligen Fleischerei in Zukunft noch weitere Ausstellungen stattfinden werden, wissen die beiden Künstler zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Troeder: "Dass sich die Familie Viehmann zu dieser kulturellen Zwischennutzung bereitgefunden hat, ist toll. Ebenfalls danken wir Albert Brüggemann für seinen Einsatz".
© Landes-Zeitung, 25.09.2007
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