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Cantemus Presseberichte 2
Sehen Sie hier einige Pressestimmen zum Kammerchor Cantemus
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Pressebericht Landes-Zeitung vom 29.4.2008:
"Cantemus": Kammerchor erobert das Bad Eilser Publikum im Sturm
Bewegendes Benefiz-Konzert für Tschernobyl-Kinder / Enthusiastischer Applaus
Von Dietlind Beinßen
Bad Eilsen. Am Samstagabend hat die Bad Eilser Tschernobyl-Hilfe den 22. Jahrestag der Reaktor-Katastrophe in der voll besetzten Christuskirche mit einem Benefizkonzert von besonderer Art begangen: Der Bückeburger Kammerchor "Cantemus" ist mit einem äußerst hörenswerten Programm aufgetreten.
Wer nicht alltägliche alte und neue geistliche und weltliche Chorliteratur in sein Programm aufnimmt, überhebt sich entweder - oder erntet höchsten Respekt. Letzteres gelang dem vor vier Jahren von ehemaligen Mitgliedern der Schaumburger Märchensänger und des Schaumburger Jugendchores gegründeten "Cantemus" rasch und mühelos.

Dank der frischen, ausgeglichenen und strahlkräftigen Vorträge eroberte die sympathische Gemeinschaft ihr Publikum im Sturm. Mit zwei Motetten, darunter Mendelssohn Bartholdys inniges " Von guten Mächten wunderbar geborgen ", sowie unterschiedlichen Vertonungen des " Vater unser " stellte die 15-köpfige Gruppe gleich klar, dass Präzision fürsie ebenso selbstverständlich ist wie Klangschönheit und Melos. Denn freudig mitreißend bewegten sich die Stimmen auch im weiteren Verlauf durch die komplizierten Melodienführungen von internationalen Madrigalen und Stücken wie " In stiller Nacht ", " Die Nachtigal " oder humorig gebrachte Volksweisen, man denke an " Ein Vogel wollte Hochzeit machen " und " Der Jäger aus Kurpfalz ".
Auch optisch ein Genuss: Der "Cantemus"-Kammerchor mit seinen roten Schals. Foto: Rust
Glänzend in Sachen sensibler und doch so strahlender Gesangskunst verliehen die von der Sopranistin Stefanie Feindt aus dem Chor heraus mit minimalen Gesten motivierten Vokalisten zudem kontrastierenden Stilen und Stimmungen vom Heideröslein, dem schönen Rosengarten, Spirituals und vielen anderen - mit exquisiten Soli durchsetzten - Werken ihre ganz persönliche Note. Alle lebensvollen Beiträge hatten eines gemein: Sie wurden von plastischer Artikulation und in sich gerundeter Färbung der Stimmegister geprägt. Wenn das kein erlesenes und üppiges Programm war! Doch "Cantemus" schulterte dieses geradezu reif für einen CD-Mitschnitt.
Langer, enthusiastischer Beifall des Publikums konnte da nicht ausbleiben, und hoffentlich taten das auch die Spenden für die Kinder aus Weißrussland nicht.
Von Gemeindemitgliedern wurden im Verlauf des Konzertes immer wieder ergreifende Briefe der Bedürftigen vorgelesen sowie der Thematik entsprechende Gedichte deklamiert. Eine Ausstellung informierte über die Not und den großen Wert des uneigennützigen Einsatzes der Kirchengemeinde.
© Landes-Zeitung, 29.04.2008
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Pressebericht Landes-Zeitung vom 30.6.2007:
Konzert in der Schlosskapelle
Ausklang auf dem Hof / Hochzeitsständchen für das Fürstenpaar
Bückeburg (rd). Einen bunten Liederstrauß anspruchsvoller Chorliteratur hat der Kammerchor Cantemus jetzt in der bis auf den letzten Platz besetzten Schlosskapelle präsentiert. Das 16-köpfige Ensemble, dessen Mitglieder nahezu alle lange in einem der Bückeburger Traditionschöre gesungen haben, widmete sich in weiten Teilen des Programms der alten lieb gewordenen Chorliteratur aus den Bereichen der geistlichen und weltlichen Literatur.
Häufig Gast im Schloss: Sänger des Kammerchores Cantemus.
Immer wieder wurden die Liedvorträge durch Solisten bereichert, so unter anderem das feurig spanische " Boleras Sevillanas ", der brasilianische Gouchosong " Boiadero " oder auch das Spiritual " Look away ".
Deutlich spürbar bei allen Liedvorträgen ist die besondere Wertschätzung der Gemeinschaft und die Homogenität des Klangs. Dabei singt der Chor nach wie vor ohne Dirigenten, was ein aufmerksames Gespür des Einzelnen für den Gesamtklang erfordert. Zuständig für das Einstudieren der Stücke, die korrekten Tonangaben zu Beginn und die Programm-auswahl ist die junge Musiklehrerin Stephanie Feindt, die im zweiten Teil des Konzertes das Publikum mit einem eigenen Satz des Karl Kenkins-Stückes " Adiemus " begeisterte.
Mit einem auf " Kisuaheli " gesungenen Vater unser endete das Konzert, das vom Publikum mit Standing Ovations gefeiert wurde. Im malerischen Schlossinnenhof beendeten die Sängerinnen und Sänger den Abend - zunächst mit dem erzgebirgischen " ´ s is Feierombd ". Ein großer Teil der Konzertgäste verweilte auf Einladung des Chores in dem stilvollen Ambiente, um bei "Fürst Schaumburg" Sekt und Wein noch das eine oder andere Abendlied zu hören.
Auch bei der Fürstenhochzeit am heutigen Samstag wird Cantemus mitwirken und vor dem Zapfenstreich im Schlosshof ein Ständchen für das Brautpaar geben.
© Landes-Zeitung, 30.06.2007
Notiz der Landes-Zeitung vom 4.12.2007:Beim Weihnachtszauber werden die Stars von Morgen geboren.
Bückeburg (jp). Die siebenjährige Anna-Maria Helmer aus Braunschweig hatte schon lange einen Wunsch: "Einmal mit der Frau auf dem Balkon des Schlosses zusammen singen." Das teilte die hochmusikalische Siebenjährige der "Frau auf dem Balkon", Miriam Heinze, per E-Mail mit.
Die erfüllte den Wunsch: Zusammen mit der Hofsopranistin und Stephanie Feindt, Leiterin des Kammerchors Cantemus, durfte Anna-Maria vom Balkon "Stille Nacht heilige Nacht" anstimmen.
© Landes-Zeitung, 04.12.2007
Pressebericht der Landes-Zeitung vom 2.7.2007:
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Großer Zapfenstreich im Schlosshof / Bürgerbataillon tritt an / Fürstin Nadja Anna in Bückeburg begrüßt
Bückeburg (jp). Mit dem großen Zapfenstreich haben das Bückeburger Bürgerbataillon, das Blasorchester Bückeburger Jäger, der Spielmannszug Ahnsen und der Kammerchor Cantemus einen glanzvollen Höhepunkt innerhalb der Hochzeitsfeierlichkeiten auf Schloss Bückeburg gesetzt. Neben der Hochzeitsgesellschaft verfolgten viele hundert Zuschauer das festliche Geschehen im malerisch von Fackeln und Windlichtern illuminierten Schlossinnenhof.
Standchen vor dem Schloss anlässlich seiner Hochzeit
Kurz vor Mitternacht hatte Bräutigam Fürst Alexander im großen Festsaal des Schlosses seine Gäste an die Fenster und auf die Balkone gebeten. In andächtiger, feierlicher Atmosphäre rückten die Angehörigen des Bürgerbataillons, angeführt vom Spielmannszug Ahnsen unter Leitung von Dieter Gutzeit, in den Schlossinnenhof ein.
Das von Heiko Deterding dirigierte Blasorchester Bückeburger Jäger hatte dort bereits vor dem Tugendbrunnen Aufstellung genommen, ebenso wie der Kammerchor Cantemus, der die Darbietungen mit dem von Karl Jenkins 1995 komponierten " Adiemus " eröffnete (unser Foto).
Vor dem Schlossportal, von dem aus das Brautpaar das Geschehen verfolgte, meldete Adjutant Stefan Specht an Stadtmajor Rolf Netzer das Bürgerbataillon zum großen Zapfenstreich angetreten.
Netzer richtete Glückwünsche an das frisch vermählte Paar und hieß insbesondere Nadja Anna Fürstin zu Schaumburg-Lippe im Namen des Bürgerbataillons in Bückeburg willkommen. Unter großem Beifall des Publikums wünschte er außerdem Benita Fürstin zu Schaumburg-Lippe alles Gute zur weiteren Genesung.
Auf Wunsch des Brautpaares intonierte das Blasorchester Bückeburger Jäger vor dem eigentlichen Zeremoniell des großen Zapfenstreiches die Cantata Jubilata von Hans Hartwig, den Marsch des Prinzen Ferdinand und des großen Kurfürsten Reitermarsch, 1892 komponiert von Kuno Graf von Moltke für das preußische Leibkürassierregiment Nr. 1 in Breslau. Der Zapfenstreich endete traditionell mit der Nationalhymne.
Mit "unendlicher Rührung" bedankte sich Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe von der Empore über dem Schlossportal für die Darbietung des Bürgerbataillons. "Was Sie uns geboten haben, ist durch kein Geld der Welt zu bezahlen. Ich danke Ihnen dafür, dass Sie meine Frau Nadja mit solcher Wärme empfangen haben." Dies sei nur möglich durch die außerordentlich tiefe Verbundenheit zwischen der Stadt und dem Fürstenhaus.
"Wir sind stolz darauf, dass Schaumburg zu Niedersachsen gehört", erklärte anschließend Ministerpräsident Christian Wulff in seinen Grußworten. Mit dieser Heirat habe sich erneut "Niedersachsens Achse nach Bayern" bewährt, die bestehe, seitdem Herzog Heinrich der Löwe 1158 das Stadtrecht an München verliehen hat.
© Landes-Zeitung, 02.07.2007
Pressebericht der Landes-Zeitung vom 2.11.2006:
Zugabe im Schloss-Innenhof im Fackelschein
"Cantemus"überzeugt in der Schlosskapelle / Vielschichtiges Programm
Bückeburg (mig). Von der Decke aus lauschten Putten und Engelsgestalten, unten auf den Bänken waren die zahlreichen Besucherinnen und Besucher begeistert vom ausverkauften "Cantemus"-Konzert in der Schlosskapelle.
Im schummrigen Licht einiger weniger Lampen konnte man fast den Eindruck gewinnen, als würden die geschnitzten Bewohner des kleinen Gotteshauses näher rücken, um auf ihre Weise dem Können des Kammerchores Tribut zu zollen. "Cantemus": diese lateinische Aufforderung zum Singen nahmen die 17 Mitglieder durchaus ernst. Aus voller Kehle und mit viel Bewegung im Chorkörper sangen die Ehemaligen aus Jugendchor und Schaumburger Märchensängern geistliche Chorwerke, Madrigale, Spirituals, Werke der Romantik und Volkslieder.
Gleich zu Beginn wurden die Zuhörer mit einem " Exultate Deo " von Alessandro Scarlatti auf den weiteren Abend eingestimmt - die " Gottesfeier " durch kraftvolle Stimmen wirkte in der Kapelle besonders gut. Nach dem wunderschönen " Auf Gott allein will ich hoffen " von Felix Mendelssohn-Bartholdy ging man dann zur weltlichen Chormusik über.
Hier bewiesen die Sänger einmal mehr, dass sie nicht ohne Grund auch als "Madrigalchor" apostrophiert werden. Die Liebeslieder von Thomas Morley " Come again " und " April is in my mistress face " wurden klar und genau intoniert - besonders die Läufe in den Männerstimmen bei "Come again" waren schön herausgearbeitet.

Dass die Mitglieder von "Cantemus" ihr Handwerk verstehen, wurde auch beim " Echolied " von Orlando di Lasso deutlich. Ein Teil des Chores verschwand im Dunkeln und sang aus dem Off im Wechsel mit den verbliebenen Gesangskünstlern. Trotz des fehlenden Sichtkontakts kamen die Einsätze auf den Punkt - eine großartige Leistung. Bei den Spirituals konnten sich dann wieder alle Sänger an Steffi Feind orientieren - die junge Sopranistin macht bei "Cantemus" die Chorleiterarbeit und gibt bei Konzerten die Töne an.
Das Kontrastprogramm folgte nach der Pause. Franz Schuberts romantisches Werk " Die Nacht " und Johannes Brahms " In stiller Nacht " wurden entsprechend gefühlvoll und mit reinem Ausdruck gesungen. Den Schluss des Programms markierte ein bunter Strauß deutscher und internationaler Volkslieder. Dem Publikum gefiel vor allem das brasilianische " Boiadero " mit einigen Solostimmen - besonders auffällig "Hofsopranistin" Miriam Heinze mit ausgebildeter Opernstimme und Steffi Feind mit glockenhellem Sopran. Die fällige Zugabe wurde dann in den Schloss-Innenhof verlegt. Angeleuchtet vom Schein der Fackeln sangen die Choristen " Der Mond ist aufgegangen " - dicht umringt von begeisterten Zuhörern.
Wer "Cantemus" anlässlich einer Veranstaltung buchen möchte, kann sich unter der Telefonnummer (0 57 22) 909 250 informieren.
© Landes-Zeitung, 02.11.2006
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